RENNERGEBNISSE 2022


Black Forest Ultra Bike Marathon Kirchzarten

Sieg für Julian Kienzler auf dem Speed Track über 54 Km
Sieg für Fabian Bärmann und Sofie Ketterer 2-er Staffel beim Short Track über 42 Km
Letztes Wochenende fand nach 2-jähriger Pause wieder der Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten statt. Neben dem internationalen stark besetzten Starterfeld waren auch Fahrer des Kona Factory/ Bike Ranch Teams am Start. Julian Kienzler nahm den Speed Track mit 54 Km und 1230 Hm der in Todtnau startete in Angriff. Die ersten Kilometer in Todtnauberg waren extrem schnell, da immer wieder kurze Anstiege und Abfahrten zu bewältigen waren. Anschließend ging es über eine schnelle Abfahrt mit grobem Schotter hinunter nach Todtnau. Ab ding es wieder steil Bergauf.
Julian in Action


Hier konnte Kienzler ein sehr hohes Tempo fahren und einige Konkurrenten abschütteln. Gegen Ende des langen Anstieges hatte er Schwierigkeiten bei der extremen Hitze auf dem asphaltierten Untergrund das Tempo weiterhin hochzuhalten. Nach einer Kurzen Abfahrt nach Hofsgrund folgte dann noch der finale Anstieg auf das Schauinsland. Hier hatte der Fahrer des Kona Factory/Bike Ranch Teams nochmals gute Beine und konnte sich nochmals absetzen. Anschließend ging es auf wechselndem Untergrund bergab nach Kirchzarten. Die Strecke war extrem trocken und rutschig. An einigen Stellen waren die Kurven sogar schwierig einzusehen aufgrund des aufgewirbelten Staubes. In Kirchzarten folgte dann noch ein kurzes Flachstück bis ins Ziel. Nach genau 2 Stunden Fahrzeit durfte sich Kienzler über den Sieg in seiner Klasse freuen. In der Gesamtwertung verfehlte er nur knapp das Podium. Fabian Bärmann und Sofie Ketter wahren als 2-er Team auf dem Short Track unterwegs. 42 Km und 1050 Hm waren zu bewältigen.
Sofie in Action

Sofie u. Fabi am Ziel

Vom Start weg setzte sich das Nordic Team Kirchzarten erst etwas ab. Die Fahrer des Kona Teams wahren aber das ganze Rennen in Schlagdistanz. Am letzten Anstieg zogen sie dann am bis dahin führenden Team vorbei und fuhren noch einen Vorsprung von fast 2 Minuten heraus und holten sich somit verdient den Sieg.
Sofie, Fabi u. Julian nach dem Rennen


Salzkammergut Trophy in Österrreich

Einmal Hölle und zurück!
Markus Ziegler wird Zwölfter über die Königsetappe mit 213 Km und 7000 Hm
Teamkollege Markus Ziegler stellte sich am Wochenende mal wieder einer ganz besonderen Herausforderung. Er ging beim härtesten MTB Marathon in Österreich an den Start. Der Torbogen bei der Anmeldung verheisst nichts gutes-Einmal Hölle und Zurück - steht dort geschrieben.

Markus vor dem legendären Torbogen

Bei der legendären Salzkammergut Trophy gilt es 213 Km und 7000 Hm zu bewältigen. Auf dieser Langdistanz treffen sich jährlich die Ausdauercracks aus ganz Europa. In Gegensatz zu den vergangenen Jahren war die Streckenführung deutlich verändert, aber nicht einfacher. Bereits um 5 Uhr in der Früh fiel der Startschuss. Ziegler fand am ersten Anstieg gut in das Rennen und befand sich nur kurz hinter der Spitzengruppe. Allerdings ließ er bei Zeiten reißen um sein eigenes Tempo zu fahren. Schon bald war das Feld weit auseinander gezogen und Ziegler spulte die meisten Kilometer alleine ab. Es gab nur wenige Positionsveränderungen. Kilometer um Kilometer, Höhenmeter um Höhenmeter wurden erledigt. Als er wieder mit seinem leidigen Rückenleiden konfrontiert wurde, begann eine Leidenszeit. Eigentlich wollte er sich Reserven bis zum berüchtigten Salzberg aufsparen. Doch dort angekommen war er alles andere als in Topverfassung. 150 Kilometer waren bereits absolviert aber die 11 Kehren hinauf zur Bergstation verlangen alles ab. Kraft, Ausdauer und Konzentration sind gefragt. Oben angekommen wartet eine Straße mit unglaublichen 30 % Steigung. In der prallen Mittagssonne eine wahre Qual. Doch damit nicht genug. Es ging weiter bergauf zum höchsten Punkt der Strecke.

Nach einigen kürzeren Gegenanstiegen ging es endlich länger bergab. Natürlich ließ die nächste Steigung nicht auf sich warten. Doch auch diese meisterte der erfahrene Biker nochmals. Bald ging es Richtung Ziel. Dadurch, dass das Feld inzwischen sehr langgezogen war, passierte positionstechnisch nichts mehr. Ziegler finishte nach 11:16 Stunden auf dem 21. Gesamtrang. In seiner Altersklasse schaffte er es auf Position 12.

Markus nach dem Rennen

6 Std MTB Rennen Breitbrunnen

Sieg für das Kona Factory/Bike Ranch Team bei den 3-er Teams Herren
Zweiter Platz bei der 3-er Team Mixed Staffel
Letztes Wochenende fand am Breitbrunnen in Unterkirnach wieder das 6 Std MTB Rennen statt. Die Strecke mit 7,5 Km und 145 Hm galt es so oft wie möglich zu umrunden. Dieses Jahr war das Teilnehmerfeld so stark besetzt wie noch nie. Dieser Herausforderung stellte sich auch das komplette Kona Factory/Bike Ranch Team aus Schonach.
Carsten in Action

Team Chef Carsten Schnürle stellte zusammen mit Markus Ziegler und Sofie Ketterer ein 3-er Mixed Team. Es lief alles top, bis Ziegler in der Mitte des Rennens in der Abfahrt einen Platten holte. Dieser Defekt kostete ihn 4 min Zeit. Schnell war der Schaden behoben und weiter gings. Spannend wurde es gegen Schluss.

Carsten u. Markus

Schnürle, Ketterer und Ziegler befanden sich noch auf Rang drei aber mit der gleichen Rundenzahl wie das zweitplatzierte Team, aber mit 7 min Rückstand.

Ziegler startete dann eine wahnsinnige Aufholjagd und konnte den Vorsprung des anderen Teams einholen und baute für sein Team sogar noch einen Vorsprung von 4 Minuten aus. Das Team schaffte 21 Runden, 157,5 Km und 3045 Hm. Somit durften sich Carsten Schnürle, Sofie Ketterer und Markus Ziegler über den zweiten Platz in der Mixed Staffel freuen.
Sofie, Carsten u. Markus bei der Siegerehrung

„Für Ziegler war das ein gutes Training. Er wird nächstes Wochenende wieder bei der legendären Salzkammergut Trophy in Österreich starten, dort müssen die Fahrer 213 Km, unglaubliche 7057 Hm und Steigungen mit über 20% bewältigen. Auch dort war er schon auf dem Treppchen.“

Julian Kienzler, Fabian Bärmann und Phillip Steege nahmen die 3-er Herrenstaffel in Angriff. Fabi in Action

Sie lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen mit den Top Fahrern des RC Villingen. Die Fahrer des Kona Teams machten richtig Druck konnten aber erst gegen Ende des Rennens den entscheidenden Vorsprung von 9 Minuten rausfahren.
Julian in Action

Philipp, Fabi u. Julian bei der Siegerehrung

Beide Teams hatten bis dahin 23 Runden zurückgelegt und so durfte sich das Kona Factory/Bike Ranch Team nach 172,5 Km und 3335 Hm über den Sieg freuen.
Das Team nach dem Rennen

BMW HERO Marathon in Südtirol Dolomites

Julian Kienzler siegt bei einem der härtesten MTB Marathons der Sella Ronda in den Dolomiten
Um 08:50 erfolgte der Startschuss für Julian Kienzler vom Kona Factory/Bike Ranch Team aus Schonach in Wolkenstein. Da er zum ersten Mal an dem Dolomiten Bike Hero teilgenommen hat, musste er leider aus dem letzten Startblock starten. Direkt von Beginn an konnte Kienzler ein hohes Tempo fahren. Die ersten 800 HM mit teilweise extrem steilen Passagen über 20% konnte er in knapp 36 Minuten bewältigen und bereits einen ersten Vorsprung auf die weiteren Teilnehmer herausfahren. Vor der ersten Passhöhe hat er dann bereits zahlreiche Teilnehmer aus den früheren Startblöcken überholt. Leider war die Abfahrt in Richtung Corvara allerdings größtenteils auf einem SingleTrail und somit war das Tempo durch die vielen Teilnehmer recht langsam. Vereinzelt kam es an Schlüsselstellen sogar zu kurzen Staus. Das Überholen war auf diesem Teil der Strecke nur extrem schwierig möglich.
Julian in Action


Den gesamten zweiten Anstieg musste Kienzler permanent eine freie Bahn suchen, um zu überholen. Die Abfahrt nach Arraba war dann extrem Steil und technisch anspruchsvoll für die Teilnehmer. Viele der Fahrer haben hier sogar bergab geschoben. Nach der Verpflegungstelle in Araba ging es dann sofort wieder für 7km bergauf auf den Pordoipass. Dabei mussten wieder knapp 800hm überwunden werden. Bis zum Pordoipass auf 2.230 Meter Höhe konnte Kienzler dann bereits einen recht großen Vorsprung von 17 Minuten herausfahren. Die folgende Abfahrt ging dann über die Skipiste auf steilem und sehr steinigen Passagen hinunter. Auf den letzten Metern der Abfahrt kam es dann leider zum Defekt am Vorderrad.
Julian in den Bergen


Er hat sich direkt von technischen Service des Veranstalters Unterstützung bei dem Reifenwechsel geholt. Somit ging es recht schnell weiter in den letzten der vier großen Pässe in Richtung Sella-Joch. Der Aufstieg zum Sella-Joch zeichnet sich durch teilweise extreme Steilstücke aus, bei denen die meisten Teilnehmer ihr Mountainbike nur noch schieben konnten. Kienzler zog hier nochmals richtig an und trotzte auch der extremen Hitze, die allen zu schaffen machte. Doch leider bemerkte Kienzler bereits nach wenigen Kilometern im Aufstieg, dass das Vorderrad wieder deutlich an Luft verloren hatte. Somit war er leider gezwungen ein zweites Mal anzuhalten, um erneut die Panne zu beheben. Beide Pannen kosteten ihn ca 15 Minuten Zeit, wodurch er einiges an Vorsprung verlor. Die restlichen Höhenmeter bis zum Sella-Joch konnte der Fahrer des Kona Factory/Bike Ranch Teams dann aber nochmals Gas geben und seinen Vorsprung halten. Die letzte Abfahrt führte dann wieder hinunter nach Wolkenstein ins Ziel. Nach 04:12 h Fahrzeit und 60 Km mit satten 3250 Hm konnte er dann den Gesamtsieg bei den Herren feiern. Julian in Action


18. NASPA Bike around the Clock 24 Stunden MTB-Rennen

Sieg für Markus Ziegler vom Kona Factory/Bike Ranch Team beim 24 Std MTB Rennen in Dietz 118 Runden 377 Km 8850 Hm
Der Renntag in Diez ist immer etwas Besonderes. Die Startzeit ist mit 14 Uhr so spät, dass der Morgen kaum vergehen will. Ziegler freute sich sehr auf das Rennen.“ Endlich mal wieder lange Rad fahren.“ Pünktlich um 14 Uhr ging es endlich los. Manche Fahrer waren so heiß darauf, dass sie sich bereits in der ersten Kurve auf den Boden. Ziegler hielt sich nach Möglichkeit aus allem raus. Da er die Strecke nicht kannte, musste er vorsichtig fahren und schonmal gute Linien suchen. Die Runde war mit 3,2 Kilometer und 75 Höhenmeter recht kurz und augenscheinlich nicht sonderlich anspruchsvoll. Doch das war ein Irrtum. Schon bald wurde klar, dass die stetigen Schläge auf den langen Wiesenpassage auf Dauer zur Belastung werden würden. Und auch der Schlussanstieg vor dem Ziel wurde tatsächlich immer steiler, je öfter man hochfuhr. Er fuhr sein eigenes Rennen und kam gut voran. Der Zwischenstand bestätigte dies, er befand sich auf dem ersten Rang. Gegen Abend ließ das gute Körpergefühl nach. Da kam die Pause gegen 21 Uhr genau richtig. Bei solch einem langen Rennen kommt ihm sein zweites Hobby sehr entgegen: Essen! Viel essen! Genuss geht anders und es wollte kaum etwas in den Magen gehen. Doch die Pause tat gut. Ziegler fühlte sich bereit für die Nacht. Ausgestattet mit Lampe ging es wieder auf die Strecke. Es ging gut vorwärts, zumindest kurz. Dann löste sich der Lampen Akku vom Rad. Also wieder einen Pitstop einlegen. Es bedurfte einer professionellen Lösung. Duct Tape! Was der Nasa im Weltall dient, ist für ein 24 Stunden Bike Rennen gerade gut genug. Endlich konnte er in die Nacht durchstarten. Der Vorsprung wurde langsam größer, aber es lagen auch noch 2/3 des Rennens vor ihm.

Um 2 Uhr nachts hatte er einen echten Tiefpunkt. Erstmalig kam die Müdigkeit und Ziegler spürte auch die vermutlich zu geringer Nahrungsaufnahme. Ein Stopp an der Verpflegungsstelle sollte das verbessern. Hier traf er auf seinen stärksten Widersacher. Er zeigte sich fit und motiviert. Also half alles nichts, es musste weitergehen. Glücklicherweise konnte er sich fangen und bis um 7 Uhr gut durchfahren. Markus in Action

Der Blick ging nun stetig in Richtung Himmel. Es wurden auf morgens Gewitter angekündigt. In diesem Fall würde das Rennen abgebrochen werden. In der Tat braute sich was zusammen, doch mehr als für eine Runde im Regen reichte es dann doch nicht. Es klarte auf, um danach nochmal einen kurzen Guss abzugeben. Doch das war es dann auch. Ziegler gab nochmal Gas, um den Sieg auch ganz sicher einfahren zu können. Er schaffte unglaubliche 118 Runden und legte somit 377 Km mit 8850 Hm zurück. Sein riesiger Vorsprung erlaubte es ihm, bereits eine halbe Stunde vor Rennende vom Rad zu steigen.
Markus bei der Siegerehrung

Genüsslich wurde das Finisher Bier getrunken und bei der Siegerehrung kurz gefeiert, bevor es nach Hause ging und das ist nach so einer Tortur auch noch eine Herausforderung. Markus nach dem Rennen

“ Markus bestätigte bereits seine gute Form mit einem 2 Platz beim 3 Std Rennen zusammen mit Julian Kienzler. Es war jetzt das dritte Rennen und wir haben 3 Siege und einen zweiten Platz zu verbuchen, so darf es weitergehen.“

18. Albstadt-MTB-Classic 2022

Sieg für Uli Brucker und Fabi Bärmann in Albstadt MTB Classic
Uli bei der Siegerehrung

Die Teamkollegen Fabian Bärmann und Uli Brucker starteten bei den Albstadt Classics. Brucker nahm die Kurzdistanz in Angriff. Der dreifache deutsche Meister konnte sich direkt absetzen und fuhr souverän auf Platz eins. Brucker testete zum ersten Mal wieder seine Form nach langer Pause. Neuzugang Fabian Bärmann bestreitet sein erstes Rennen fürs neue Team und zeigte gleich was er drauf hatte. Hoch motiviert nahm er die 42 Km Strecke in Angriff. Asphalt, Waldwege und eingebaute Trails verlangten einiges ab. Fabian konnte sich klar durchsetzen und bewältigte die 1260 Hm in einer Zeit von 1:42:20 Std. und holte sich den Sieg bei den U 19 Fahrern. „Was für ein Wochenende für unser Team, 3x Podium zum Saisonauftakt, ich bin echt stolz auf diese Fahrer. Jetzt geht’s hoch motiviert weiter.“
Fabi bei der Siegerehrung

MTB Festival in Waldbrunn

Markus Ziegler und Julian Kienzler belegen den zweiten Platz beim 3 Std Rennen in Waldkatzenbach
Am Wochenende startete das Kona Factory/ Bike Ranch Team aus Schonach in die Saison und wie. Julian Kienzler und Markus Ziegler gingen als Zweierteam beim 3 Stunden Rennen in Waldkatzenbach an den Start. Geplant war zunächst, jede Runde zu wechseln, da die Strecke mit 7 Kilometern Länge sehr zehrend ist. Doch der Veranstalter gab vor, dass der Startfahrer zwei Runden zu absolvieren hat. Somit sollten gefährliche Situationen in der ersten Runde verhindert werden. Julian begab sich als erster der beiden auf die Stecke und startete aus der vordersten Reihe.

Zusammen mit den Einzelfahrern wurde gleich ein hohes Tempo gefahren. Schon Ende der ersten Runde war das Feld stark auseinandergezogen. Julian spulte seine zweite Runde ab und übergab an Markus an der zweiten Position liegend. Dieser gab von nun an Gas, konnte die Lücke nach vorne allerdings nicht schließen. Von nun an wurde jede Runde gewechselt und das Tempo hoch gehalten. Der Wind war stetiger Begleiter. Einmal als antreibender Rückenwind, einmal als bremsender Gegenwind. Die Zeit ging sehr schnell vorbei und Markus begab sich auf seine letzte Runde. Er wollte das Unmögliche möglich machen und Julian nochmal auf eine Runde schicken. Rein rechnerisch war es praktisch unmöglich, aber man sollte ja nichts unversucht lassen. Doch auf einem der letzten Trails rutschte ihm das Bike auf einer Wurzel weg.

Ein kleiner Sturz war die Folge. Schnell ging es weiter und Markus übergab nochmals an Julian. Leider war es zu spät und Julian durfte keine weitere Runde absolvieren. Das Zweierteam beendete das Rennen mit 8 gefahrenen Runden auf dem zweiten Platz.
Julian und Markus nach dem Rennen



Copyright 2017 - by Bike-Ranch - Impressum - AGB´s - Datenschutz